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Juli 2010 • Juniorinnen

U20-WM in Südkorea: Bereit für den Vergleich mit Europameister Norwegen

Ansprache des U20-Bundestrainers Andreas Schwabe und weitere Impressionen. - Fotos: Sascha Klahn

Einmal bewegen, sofort in Schweiß ausbrechen: Eigentlich brauchen die deutschen Juniorinnen angesichts eines extremen Klimas bei der U20-Weltmeisterschaft in Südkorea kein spezielles sportliches Programm mehr. Drei Spiele binnen drei Tagen liegen inzwischen hinter dem Team von Juniorinnen-Bundestrainer Andreas Schwabe und DHB-Trainerin Kathrin Blacha. Mit 5:1 Punkten nach den Erfolgen gegen Serbien und Grönland sowie dem hart erkämpften Remis gegen Frankreich hat sich die Auswahl der Jahrgänge 1990 und jünger in Vorrundengruppe A in eine gute Position gebracht. Nach einem Pausentag geht es in Gwangju nun am Mittwoch um zehn Uhr deutscher Zeit in den Vergleich mit dem bereits für die Hauptrunde qualifizierten Europameister Norwegen.

„Wahrscheinlich wird Norwegen gegen uns zum ersten Mal in der stärksten Besetzung spielen”, sagt Schwabe. „Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir eine Chance haben und das Spiel offen gestalten können.” Beide Mannschaften standen sich zuletzt im vergangenen Jahr im Halbfinale der U19-EM gegenüber – damals mussten sich Marlene Zapf & Co. erst im Laufe der zweiten Halbzeit mit 21:30 (14:14) geschlagen geben.

Nach bisher kräfteraubendem Programm – vor allem das nach wiederholter Aufholjagd erst in der Schlussminute gesicherte Remis gegen Frankreich ging an die Substanz – genoss die deutsche Delegation den freien Dienstag. „Heute gab es Regeneration für Geist und Körper”, sagte Blacha. Das taktische Training für Norwegen ist erst für Mittwochvormittag anberaumt.

Der Vergleich mit dem Europameister wird die deutsche Nationalmannschaft nicht nur wegen der schwierigen klimatischen Bedingungen voll fordern. „Die Norwegerinnen sind sehr schnell auf den Beinen und bauen großen Druck auf, aber sie haben in den bisherigen Spielen auch Fehler produziert”, sagt Blacha. „Und die müssen wir – wie sie das sonst tun – gnadenlos nutzen. Norwegen ist jedenfalls nicht unschlagbar.”

Ein Erfolg wäre für das DHB-Team überaus wertvoll: Zum einen wäre damit vor dem letzten Spiel gegen Tunesien (Donnerstag, 10 Uhr deutscher Zeit) der Einzug in die Hauptrunde gesichert, zum anderen hätten die deutschen Talente für die zweite Turnierphase bereits zwei Pluspunkte sicher.

 

Hinweis für Medienvertreter: Aktuelles Bildmaterial von der U20-Weltmeisterschaft in Südkorea ist bei Sascha Klahn (sascha@saschaklahn.de) bestellbar.

Von: tok


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